Woher kommen wir? Wohin gehen wir?

Zukunft braucht Herkunft. Begeben Sie sich auf Spurensuche in unserer detaillierten Firmenchronik.

Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet.
Alan Curtis Kay
Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.
Marie von Ebner-Eschenbach
Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.
André Malraux
Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche; sie ist Kühnheit und Erfindung.
Eugène Ionesco
2019

Fit für die Zukunft!

Wir blicken optimistisch in die Zukunft dank tüchtiger Mitarbeiter/innen, Fleiß, Kreativität unter fundierter technischer und kaufmännischer Führung. Investitionen tätigen wir in den Bereichen Digitalisierung der Produktionsprozesse (Robotik) und Verwaltung.

2018

Projektgeschäft boomt

Große Anlagenbauprojekte (Niederspannungsverteilung, Prozessautomatisierung, VOEST) und Sonderserien komplexer Gehäuse mit elektrischer Ausstattung wurden erfolgreich realisiert.

2017

Abschied

Wir nehmen Abschied von Ing. Anton Steinbacher (23.9.1928 - 7.5.2017), der mit seinem Pioniergeist das Unternehmen prägte und bis zuletzt im Betrieb aktiv war.

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2016/17

Bereit für 5G

Wir erweitern unser Lieferprogramm um Microrohre für Glasfaserkabel, Schächte und Komponenten für den Breitbandausbau. Durch unser vielfältiges Produktprogramm sowie Ausbau und Optimierung der Lagerkapazitäten erzielen wir einen Rekordumsatz.

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2013 - 2015

Standortkonzentration

Am Standort Wieden werden eine 2000 m² große neue Produktionshalle und ein dazugehöriges Bürogebäude errichtet. Die Planung und Baukoordinierung erfolgt hausintern. 2015 kann die Übersiedlung abgeschlossen werden. Im Altgebäude im Dorf ist die Galvanik weiterhin in Betrieb, die Räumlichkeiten dienen als Lager und Archiv.

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2011

Oberflächentechnik auf modernstem Stand

Mit dem Neubau der Halle 2 (2500 m²) wird auch eine moderne Pulverbeschichtungsanlage für Alu und Stahl in Betrieb genommen. Die Anschaffung eines Großformat-Stanz-Nibbelzentrums und neuer Schweißtische steigern die Effizienz.

2010

Neukunden und Produktentwicklung

Wir gewinnen viele Neukunden und können durch unser ungewöhnlich großes Lager prompt liefern. Neuentwicklungen für Asfinag wie Access Point Schränke, OpenWis Winterdienst Glättemeldeanlagen, Brennstoffzellenschränke mit Solarpaneel und IR-Checkpoints ermöglichen uns den Markteintritt in neue Bereiche.

2007

Reaktion auf Marktgegebenheiten

Wir schließen das Detailgeschäft mit Elektrogeräten mangels Kundenfrequenz. Der Bereich Elektroinstallation wird zugunsten der Serienproduktion von Verteilern zurückgefahren.

2003 - 2006

Erweiterung Großhandelssortiment

Verstärktes Engagement beim Ausbau des Großhandelsprogramms und Übernahme diverser Vertretungen resultieren in 40%-Umsatzsteigerung. Neue Produktgruppen im Bereich Verteilung elektrischer Energie wie Künetten-, Blitzschutz- und Freileitungsmaterial bzw. Werkzeuge wie Einziehsysteme tragen zum Erfolg bei. Eigenentwicklungen wie Putzrahmen für Vollwärmeschutz stoßen auf Interesse.

2000

Schicksalsschlag und Durchhalteparolen

Die Krebserkrankung von Julia Steinbacher (1990-2002) zum Milleniumswechsel belastet das Engagement im Unternehmen und legt Ausbaupläne auf Eis. Dreijähriger Kampf mit Chemos, viele Operationen, Lebertransplantation durch Lebendspende vom Vater bringen leider keinen dauerhaften Erfolg.

1998/99

EDV-Vernetzung in allen Bereichen

1998 wird der alte Wohntrakt aus dem Jahr 1894 komplett saniert und in die Firmenräumlichkeiten eingegliedert. Ein Jahr später erfolgt die Einführung des neuen ERP-Systems ProAlpha. Internationale Messebeteiligungen u. a. in Göteborg, Hannover, Prag, München und Wien steigern unsere Bekanntheit am Markt.

1996

Spatenstich Betriebsgebiet Wieden

Am 1.6.1995 kann nach Erwerb des 30 000 m² großen Areals am Ortsrand der Spatenstich zu einem neuen Produktionsstandort erfolgen. Ein Jahr später am 1.6.1996 geht Halle 1 mit einer Fläche von 2500 m² in Betrieb und die Arbeit in den Bereichen Blechbearbeitung, Kunststoffspritzguß und Werkzeugbau kann aufgenommen werden.

1994

Weichenstellung

In diesem Jahr erfolgt der Erwerb der Firmenanteile der Familie Schweighofer durch Familie Steinbacher sowie der Ankauf eines 3 Hektar großen Betriebsareals außerhalb des Ortes. Das Unternehmen firmiert ab jetzt unter dem Namen Steinbacher Energie. Parallel dazu stellen wir uns erfolgreich dem ISO-9001-Qualifizierungsverfahren und sind damit unter den ersten 300 Betrieben Österreichs, die dieses Zertifikat vorweisen können.

1992/93

Umgestaltung des Büros

Neue Abläufe erfordern neue Rahmenbedingungen. Darum stocken wir das Betriebsgebäude mit einem modernen Bürotrakt auf, in dem auch viele neue Mitarbeiter/innen aus Technik und Verwaltung ideale Arbeitsbedingungen finden.

1988

3. Generationswechsel

Ing. Helmut und Ing. Martina Steinbacher übernehmen die Geschäftsführung und organisieren mit der Einführung eines EDV-Systems die Abläufe neu. Illustrierte Produktkataloge werden verbessert und ein professionelles Marketing aufgebaut. Ing. Anton Steinbacher sen. leitet weiterhin die Technik. Ende 1988 wird der Standort Dorf um den Zubau einer Endmontage für das boomende KVS-Geschäft erweitert.

1980er

Neuentwicklungen und Vertriebsnetzaufbau

Ing. Helmut Steinbacher widmet sich verstärkt Verkaufsagenden und schöpft erste Vertriebserfahrungen in der Vermarktung der inhouse-entwickelten Tennisballwurfmaschine Serviceboy. Langfristig fokussieren wir uns auf das Kerngeschäft der Verteiler und den Sonderanlagenbau: Elektroausrüstungen für Seilbahnanlagen (Schlossalm, Grießenkareck, Rüfikopf, Kanzelwand ...), Elektranten für Beschneiungsanlagen, Kraftwerkstechnik, Schaltschränke für ein Schmitz-Reversierwalzwerk (2500 kVA) mit Thyristoreinspeisungen, Schaltanlagen für ein vollautomatisiertes 550kVA-Kleinkraftwerk, Temperaturregelungen für Gaspipeline Sibirien-Deutschland usw.

1983

Schicksalsschlag der Familie Schweighofer

1983 stirbt überraschend Ing. Franz Schweighofer (1932-1983) und Ing. Helmut Steinbacher übernimmt seine Vertriebsagenden. Seine Frau Eleonore (1925-1995) geht in Pension und erledigt nebenbei noch die Bilanzierung. Witwe und Tochter verbleiben als Gesellschafter. Die Seniors Steinbacher versuchen den Ausfall zu kompensieren.

1977

Aus OHG wird GmbH

Die Gesellschaftsform wird von OHG in GmbH umgewandelt und mit dem Eintritt von Ing. Helmut Steinbacher (HTL-Absolvent) ins Familienunternehmen am 1.2.1977 um einen neuen Gesellschafter erweitert.

1970er

Start-up-Fertigungen in breiter Vielfalt

Mittlerweile existiert eine große Fertigungspalette mit breitem Kundenstock: Elektrische Einrichtungen für die Eisen- und Stahlindustrie wie Kraftwerks-Hauptschaltpulte mit 10 MVA, Elektroausrüstungen für Elektronenstrahlschweißmaschinen, Herdwagenöfen, Haubenglühanlagen, Pulte für Verseilmaschinen, Prüfstände für Luftfahrzeuge, Frequenz- und Gleichstromumformer, Startaggregate in Tropenausführung, Oszilloskope, eigene Printplatten, Reihen- und Werkzeugschränke, Gartenmöbel usw.

1971

Ausbau des Familiensitzes zur Produktionsstätte

Am neu erworbenen Nachbargrundstück werden Büros, Detailgeschäft und Fertigungshalle errichtet. Kunststoffbeschichtung und Galvanik werden als neue Prozesse etabliert. Wir feiern das 50-Jahr-Jubiläum als eigenständiger Elektrobauer mit 40 Mitarbeiter/innen in familiärer Struktur.

1960er

2. Generationswechsel - Produktentwicklung Verteiler

Ing. Anton Steinbacher jun. baut hochtechnische Anlagen wie Flugzeugprüfstände und beginnt mit der Fertigung von Kabelverteilerschränken. 1963 übernimmt er mit seiner Frau Ottilie (1928), seiner Schwester Eleonore und deren Gatten Ing. Franz Schweighofer das Unternehmen. Das Kerngeschäft verlagert sich vom Elektroinstallations- und Reparaturbetrieb zum Fertigungsunternehmen mit breiter Vielfalt.

1950er

Geschäftsfeldänderung - Aufbruchsstimmung

Wiederaufbau durch Anton Steinbacher jun. mit Freileitungsbau, Melkmaschinen, Fahrrad-, Motorrad- und KFZ-Mechanik. Herstellung von Koch- und Heizöfen, Stahl-Bunkern und Hacken-Schleifmaschinen.

1928 - 1945

Weltwirtschaftskrise und Zweiter Weltkrieg

Innovativ von Anbeginn treibt Anton Steinbacher sen. die Elektrifizierung und Mechanisierung der ganzen Region voran. Ein rigider Sparkurs und flexible Geschäftsgebahrung in den Bereichen Elektro und Reparatur ermöglichen der mittlerweile fünfköpfigen Familie ein Auskommen und die Ausbildung der drei Kinder in den Bereichen Technik und Wirtschaft.

1914 - 1921

Unternehmensgründung Elektrobau

Im Jahr 1914 treten die Söhne Friedrich, Baumeister (1887-1971), und Anton Steinbacher, Mechanikermeister (1891 - 1966), in die Firma ein und beschäftigen 45 Mitarbeiter. 1921 spaltet sich der Bereich Elektrotechnik (= heutige Steinbacher Energie GmbH) ab und wird als eigenständiges Unternehmen in Dorf 8 ("Haus an der Brucken", Baujahr 1648) von Anton Steinbacher geführt.

1894

Gründung Dampfsägewerk und E-Werk

Michael Steinbacher (1864 - 1931) gründet einen Zimmermeisterbetrieb mit Baugeschäft und Dampfsägewerk in Hollenstein an der Ybbs am Zimmerplatz. 1907 und 1908 stellt er mittels zweier Dynamomaschinen zu je 8 kW Gleichstrom mit 230 V für die „Licht- und Kraftstrom-Versorgung“ von Großhollenstein zur Verfügung.